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Auslandlager Kroatien 2010

Reiseroute


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Tagebuch

Dienstag, 20. Juli

Frühmorgens um neun Uhr besammelten sich 47 Leiter, um den weiten Weg in Richtung Kroatien anzutreten. Kurz darauf traf der Bus ein, welcher uns nun für zwei Wochen befördern sollte. Das Gepäck wurde verstaut und die Fahrt angetreten.

Die erste Etappe ging bis Colderio, kurz vor Chiasso, wo der Lunch verzehrt wurde. Zu diesem Zeitpunkt waren wir bereits etwa drei Stunden unterwegs. Alsbald ging es weiter um Mailand herum bis kurz vor Venedig. Dort angekommen bezogen wir unser erstes Nachtlager, ein Campingplatz in einem beschaulichen italienischen Örtchen.

Da es inzwischen bereits Abend war, wurde in den Gruppen das Abendbrot zubereitet. Nach einem kurzen Abwasch konnte auch schon das Abendprogramm starten: Ein Besuch in Venedig. Bei dieser Gelegenheit konnten wir auch gleich noch die öffentlichen Verkehrsmittel Italiens ausprobieren. Direkt vor dem Campingplatz fuhr ein Bus bis vor die Tore Venedigs.

Dort angekommen stürtzten sich die Flamberger in die schönen Kulissen Venedigs. Der Markusplatz wurde ebenso besucht wie die Rialto-Brücke. Diese alterwührdigen Bauten konnten von uns in einer schönen italienischen Sommernacht bestaunt werden. Leider machte das das Knipsen von Erinnerungsfotos etwas schwieriger als gewünscht. Die Rückfahrt zum Campingplatz wurde auch noch zu einem kleinen Erlebnis. Ein Bus voller Flamberger der quer durch die Agglomeration Venedigs kurvt und auch noch einheimische Passagiere befördern sollte. So konnten wir wohl auch da bei dem einen oder anderen einen bleibenden Eindruck hinterlassen...

Mittwoch, 21. Juli

Heute ging es los, endgültig kroatischen Boden zu betreten. Dazu mussten erstmal nochmals einige Kilometer Autobahn abgespult werden. Nachdem Italien verlassen und ein kurzes Stück Slowenien hinter uns gelassen wurde, erreichten wir die Kroatische Grenze. Bei der Ausreise aus Slowenien wurden erstmal alle Pässe und ID kontrolliert. Danach wurde auch die Grenze Kroatiens überquert, nachdem des Zöllners Durst mit zwei Süssgetränken gestillt werden konnte, denn das Klima war inzwischen sehr mediteran...

In Pula wurde dank dem Segen der Globalisierung ein Lidl gestürmt, in welchem das Essen für die nächsten 24 Stunden eingekauft wurde. Danach ging es an den Hafen, wo mit einem kleinen Boot eine Insel einige hundert Meter vom Festland entfernt erreicht wurde. Auf dieser befindet sich ein Pfadfinder-Camp. Dort wurden die Zelte aufgeschlagen und dann ging es zum ersten Mal in der Adria baden.

Nach den ersten Bräunungseinheiten und Schwimmzügen durch die ruhige und klare See des Lagers, wurde das Abendbrot genossen. Danach wurden wir Zeuge eines wunderschönen Sonnenuntergangs am Horizont des Mittelmeeres...

Donnerstag, 22. Juli

Trotz einer leichten Brise vom Meer her wurde es relativ früh ziemlich warm in den Zelten. So waren alle zeitig wach und man konnte je nach Lust und Laune einen Morgenschwumm im Mittelmeer unternehmen.

Gegen Mittag ging es mit dem Boot zurück auf das Festland nach Pula. Dort erkundeten wir in Gruppen die Altstadt, insbesondere das bekannte Amphitheater, die Pula Arena. Auch bei den sonstigen älteren Gebäuden war der italienische Einfluss klar erkennbar.

Mitte des Nachmittags ging es nochmals in den bereits oben erwähnten Discounter, diesmal musste jedoch für drei Tage eingekauft werden. Verursacht surch die für uns eher hohen Temperaturen, wurde nicht nur viel Essen, sondern auch sehr viel Wasser gekauft. So füllten sich die Einkaufswagen rasch und dann musste damit auch der Bus gefüllt werden. Dies erwies sich als nicht ganz einfach, da die Stauräume bereits mit unserem Gepäck belegt waren. Als das dann doch irgendwie geklappt hat, ging es los in Richtung Fužine. Unser Weg führte uns über die Autobahn durch malerische Landschaften in Kroatien.

In Fužine angekommen musste erstmal das Gepäck etwas umgepackt werden, denn morgen geht es auf den Hike. Genächtigt wurde an einem See in einem Scout-Center mit Bungalows und einem Pfadihaus. Nach dem Planen der Hikes und dem Verzehren des Abendbrotes war es auch schon Zeit, den wohlverdienten Schönheitsschlaf als Vorberietung für die bevorstehende Wanderung anzutreten...

Freitag, 23. Juli

Der heutige Tag wird aus der Sicht der Gruppe Verwaltungsstab (Everest, Nike, Pietrie, Twix, Xenon und Yukon) erzählt. Der Tag stand ganz im Zeichen der Wanderung. Wir wanderten quer durch den Nationalpark Risnjak. Der Höhepunkt war der Gipfel des Berges Risnjak auf über 1500 Meter über Meer. Von dort konnten wir die ganze Umgebung überblicken und sogar das Mittelmeer sehen.

Auf dem Weg zum Gipfel dieses Karstgebirges kamen wir an sehr vielen, zum teil über hundert Meter tiefen, Senkungen vorbei, was sehr eindrücklich war. Dies führte uns zur Theorie, dass der Gipfel einst viel höher war, aber dann in einer Senkung verschwand. Dies konnten wir jedoch nicht verifizieren...

Am Anfang in den tieferen Lagen war die Vegetation und auch das Landschaftsbild sehr ähnlich wie in der Schweiz. Doch je höher wir kamen, umso mediteraner wurde es. Was wir nach dieser Wanderung auch eindeutig sagen können: Kroatien ist auf gut schweizerisch gesagt ein sehr bäumiges Land! Zum einen ist es ein grossartiges Land, zum anderen ist es über und über mit Bäumen bewachsen. Der Baumwuchs hörte erst wenige Meter vor dem Gipfel auf und auch alle Hügel die wir sehen konnten waren komplett bewaldet.

Am Abend trafen wir in der Unterkunft ein, welche in einem kleinen Wintersportort lag. Im Sommer ist dort nicht ganz so viel los. Wir waren fast die einzigen Gäste und der Speiseraum war zum teil noch weihnachtlich geschmückt. Der Abend wurde mit einer Runde Boule eingeläutet und mit einem Molotov-Jass beschlossen...

Samstag, 24. Juli

Heute konnte unsere Gruppe gemütlich ausschlafen, da wir die gesamte Wanderung am Vortag absolviert hatten. Dies erwies sich als überaus praktisch, da es heute stark zu regnen begann. Immerhin reichte es noch für ein Frühstück und eine Runde Boule, dann kam der Regen. Es wird erzählt, dass die anderen Gruppen die Wanderungen auf zwei Tage aufgeteilt hatten und sich sehr viele vom bis zum Vortag schönen Wetter haben blenden lassen...

Nachdem wir zurück im Scout-Camp waren, wurde das Mittagessen zubereitet. Der gesamte Nachmittag wurde mit einer grossen Runde Molotov-Jass rumgebracht, während wir auf das eintreffen der restlichen Gruppen warteten. Währenddessen brachen auch die Wolken wieder auf und die Sonne kam wieder hervor. Dann wurde es auch schon Zeit für das Abendbrot. Danach gab es noch einen gemeinsamen Nachtisch um den Geburtstag von Santos zu feiern. So konnten wir satt in die Schlafsäcke kriechen...

Sonntag, 25. Juli

Nach dem Aufstehen und dem Frühstück ging es daran, die Unterkunft zu säubern. Dies war rasch erledigt und dann gingen wir auch schon zum Car um die Weiterreise anzutreten. Auf dem Weg nach Zadar wurde noch eingekauft. Nach dem Lunch durchquerten wir eine Bergkette. Am anderen Ende des Tunnels erwartete uns eine überwältigende Aussicht auf eine sehr schöne Landschaft.

Kurz vor dem sehr touristischen Ort Zadar wurde uns zum ersten Malrichtig bewusst, dass hier vor verhältnismässig kurzer Zeit noch Krieg herrschte. Denn am Strassenrand hatte es ein Warnschild, dass man dieses Gelände nicht betreten darf, da es ein Minenfeld ist...

In Zadar konnten wir vom Zeltplatz aus direkt ans Meer baden gehen. Als wir genug im Meer und in der Sonne gebadet hatten, ging es in die Stadt. Zadar hat eine sehr schöne Altstadt mit vielen Essmöglichkeiten. Da heute ein Fest stattfand, war die Innenstadt, aber vor allem auch die Uferpromenade sehr belebt. An dieser Uferpromenade gibt es eine sogenannte Meeresorgel, welche durch dievon Wellen bewegter Luft Klänge erzeugt. Nachdem alle satt waren und die Altstadt erkundet hatten, ging es zurück auf den Zeltplatz. Da der Abend schon in der Stadt gemütlich ausgeklungen war, waren alle rasch im Schlafsack...

Montag, 26. Juli

Es war zeitig Tagwach, da für heute noch ein sportliches Programm vorgesehen war. So wurde das Gepäck eingeladen und dann ging es etwas den Berg hoch zu einem Fluss. Dort wurden Schwimmwesten und Helme angezogen, und dann ging es mit Zweier-Kajaks auf den Fluss.

Sogleich begannen schon kleine Kräftemessen und Versuche, andere Kajaks zu kippen. Bei einigen geschah das auch ohne fremdes Zutun, andere konnten immer sitzenbleiben. Es wurden einige Stromschnellen und kleine Wasserfälle passiert, wobei bei letzteren die Kajaks alleine runtergeschickt wurden oder sogar abgeseilt wurden. Beim letzten Wasserfall jedoch, der sich direkt beim Übernachtungsort befand, konnten die, welche wollten, auch mit dem Kajak runterfahren.

Die Landschaft war atemberaubend. Sehr steinig und viele kleine Bäume und Büsche. Und am Fluss auch sonst sehr viele Pflanzen und schöne Insekten, wie beispielsweise blau schimmernde Libellen. Die Wasserfälle waren besonders sehenswert, da diese jeweils mit Gras bewachsen waren und das Wasser draüber hinunterlief.

Am Abend im Camp wurden wir von einem der Tourleitern und dessen Familie mit einem traditionellen Gericht aus der Region bekocht. Und es gab auch einen hausgemachten Nachtisch zu Ehren von Soleros Geburtstag. So konnten wir nach einem sehr leckeren Mahl gut gesättigt in die vom Winde geschüttelten Zelte schlüpfen...

Dienstag, 27. Juli

Gestern war beim Kajaken ein technisch anspruchsvoller, dafür nur etwa elf Kilometer langer Trip zu bewältigen. Heute war es technisch weniger anpruchsvoll, dafür waren 37 Kilometer hinter uns zu bringen, davon drei in einer grossen Bucht auf dem Meer.

Heute gab es neben zwei Wasserfällen auch einen Stausee zu passieren. Dieser Stausee hatte es durchaus in sich, da es zum teil ziemlich starken Wind und auch Wellen hatte.

Nach dem letzten Wasserfall wurde ein Gebäude passiert, welches verlassen war und viele Einschusslöcher auf wies. Dies machte uns ein weiteres Mal sehr eindrücklich deutlich, dass hier gekämpft wurde.

Mit der Zeit änderte sich die Landschaft einwenig. Es wurde steiniger und steiler. So fuhren wir nach der Mittagspause durch einen Canyon. Nach diesem Canyon kamen wir in die Meeresbucht. Hier hatten wir Gegenwind und auch einige Wellen, aber der Wind war weniger stark als im Tal des Flusses. So fuhren wir die letzten 40 Minuten auf dem Meer direkt zum Campingplatz. Auf diese Überfahrt wären sogar die Seepfadis neidisch.

Nachdem alle die dicke Salzschicht abgewaschen hatten und ihren Znacht zubereitet hatten, fielen wir mit gut spürbaren Fingern und Rücken auf unsere Mätteli...

Mittwoch, 28. Juli

Es konnte lange geschlafen werden, da es heute Morgen keine fixen Programmpunkte gab. Viele nutzten dies, um sich vom gestrigen, sehr anstrengenden Tag zu erholen. Wer dennoch früh genug aufstand, konnte zum einen die Morgensonne, die auf das Mittelmeer schien, geniessen, und zum anderen auch noch einer kleinen Führung durch das Dorf Novigrad beiwohnen, welche vom Kajak-Tourleiter geleitet wurde.

Auf diesem Rundgang wurde der Ort besichtigt, und als Höhepunkt die Burgruine, die etwas erhöht lag. Von dort bot sich ein sehr schöner Rundumblick auf die umliegende Landschaft. Da der Ort relativ überschaubar war, dauerte dieser Rundgang nicht extrem lange, so blieb auch noch gut Zeit, um ein letztes Mal auf dieser Reise im Meer zu baden oder auch einfach die Sonne etwas zu geniessen.

Nach dem Mittagessen ging es dann los richtung Norden. Ziel war ein Zeltplatz beim Nationalpark der Plitvicer Seen. Nach einem Einkaufs-Halt kamen wir dort an und bauten unser Lager auf. Nach einem Fussballspiel gab es dann Abendbrot. Anschliessend wurde noch Kuchen zum Anlass von Chilis Geburtstag verspiesen. So konnten wir den Abend mit einer leckeren Süssspeise abschliessen...

Donnerstag, 29. Juli

Nach dem Frühstück fuhren wir in den nahegelegenen Nationalpark. Der Tag wurde in den Gruppen verbracht. Das Programm für den Tag war frei und so gab es viele verschiedene Strecken die begangen wurden.

Neben den vielen Fusswegen gab es auch kleine Busse und Schiffe als Fortbewegungsmittel. Auf den Fusswegen, welche auf grossen Strecken als Holzstege ausgeführt waren, ging es rund um die vielen Seen und die Kalkstufen.

Diese einzigartige Landschaft bot sehr viele schöne Anblicke. So konnte man den Tag gut geniessen. Ein kleiner Wehrmutstropfen war jedoch, dass dieser Nationalpark sehr touristisch war. So war alles sehr gut ausgebaut und es hatte auch entsprechend viele Leute unterwegs.

Dies machte auch das Knipsen des Gruppenfotos etwas abenteuerlich, aber es bot auch ein kleines Spektakel für die zuschauenden Touristen. Am späten Nachmittag ging es dann zurück auf den Zeltplatz. Dort wurde gemütlich zu Abend gegessen und der Tag ausklingen gelassen. Heute gingen viele etwas früher ins Bett, da es morgen sehr früh losgehen sollte...

Freitag, 30. Juli

Heute wurde um halb sechs Uhr morgens aufgestanden, da wir noch vor dem Mittag einen Termin in Zagreb hatten. Es regnete auch zum ersten mal richtig in diesem Lager, unglücklicherweise genau dann, als wir aufstehen und die Zelte zusammenräumen mussten. Mit Schweizer Pünktlichkeit trafen wir um kurz vor halb zehn Uhr bei der Residenz des Schweizer Botschafters in Zagreb ein. Dort wurden wir vom Botschafter persönlich empfangen. Er erzählte uns von seiner Arbeit, der Aufgabe eines Botschafters und vieles mehr. Währenddessen wurden wir von zwei Angestellten mit Getränken und Gebäck bedient. Alle unsere Fragen wurden geduldig und ausführlich beantwortet.

Nach dem Besuch auf der Residenz ging es zur Kanzlei der Botschaft. Dort sahen wir als erstes einen Zettel am Eingang, dass die Botschaft heute ab halb zehn geschlossen sei. So wurde gewährleistet, dass wir bei unserem Besuch nicht gestört wurden.

In der Kanzlei erläuterten uns zwei Mittarbeiterinnen des Botschafters ihre Aufgaben und die Abläufe in der Botschaft. Nachdem wir nun in der Welt der Diplomatie Bescheid wussten, machten wir uns auf den Weg zur Jugendherberge.

Als alle ihre Zimmer bezogen hatten, erkundeten wir die Innenstadt Zagrebs. Neben den vielen Geschäften und Souvenirshops gab es auch viele Ess-Möglichkeiten. Diese wurden sehr schnell sehr zu schätzen gelernt, da das Essen hier in Kroatien nur etwa halb so teuer ist wie in der Schweiz.

Da auch das Essensbudget gut bemessen war, konnten am Abend alle sehr satt in das weichste Bett seit dem Beginn dieser Reise fallen...

Samstag, 31. Juli

Ein weiterer Tag in Zagreb stand uns bevor. Es gab vieles zu sehen, wie die grosse Kathedrale, den Kanonenturm, von dem immer um zwölf Uhr Mittags ein Böller abgefeuert wird, die schöne Altstadt, die Shoppingmeile, die wohl kürzeste Strecke eines öffentlichen Verkehrsmittels (die Polybahn in Zürich ist ein Fernverkehrszug dagegen) und natürlich wieder die vielen kulinarischen Höhepunkte.

Es liess sich wohl keine Gruppe entgehen, die Atmosphähre von Zagreb in einem der vielen Strassencafes auf sich wirken zu lassen. Am Abend sättigten sich viele mit deftigen Balkangerichten, bei welchen Gemüse höchstens eine kleine Nebenrolle spielte. Nach diesen vielen Eindrücken und Kalorien stand uns nun ein Tag mit einem Überraschungsprogramm bevor...

Sonntag, 1. August

Endlich schien bei unserem Besuch in Zagreb die Sonne. Leider war es der Tag unserer Abreise, und so konnten wir die Stadt nur sehr kurz bei schönem Wetter geniessen. Als alles im Car verstaut war, ging es los in Richtung Slowenien. Am Slowenischen Zoll gab es einen etwa halbstündigen Stau, da es sich da um eine Schengen-Aussengrenze handelt und entsprechend viele Ausweiskontrollen durchgeführt wurden.

Gegen Mittag erreichten wir ein schönes Dorf in der Steiermark. Dort Wurde erst zu Mittag gegessen, und dann ging die Wanderung bei schönstem Wetter los. Das erste Zwischenziel war ein Aussichtsturm, von welchem sich eine atemberaubende Rundumsicht bot.

Nach einigen kleineren Hügeln später kamen wir gegen Abend endlich an unserem Ziel an: das Dorf Flamberg in der Gemeinde Sankt Nikolaus im Sausaal. Dort sahen alle von uns zum ersten Mal Flambergerinnen! Und auch sehr junge Flamberger, was es sonst auch nicht gibt bei uns.

Als vor dem Ortsschild das obligate Gruppenfoto gemacht wurde, wurden wir von einem Bauern empfangen, welcher uns ein Empfangsgetränk und -gebäck. Die Zelte wurden aufgestellt, und es wurden zwei grosse Feuer zur Feier des Schweizer Nationalfeiertages entzündet.

Es gab leckere Würste und ein sehr gut schmeckendes, selbergebackenes Brot. So klang der Abend an den zwei Feuern gemütlich aus und es fielen viel mehr Flamberger und auch Flambergerinnen in den Schlaf als sonst auf unserer Reise...

Montag, 2. August

Es wachten heute zum ersten Mal Schweizer Flamberger in Flamberg auf. Die Morgensonne erschein uns etwas schöner, die Morgenluft etwas frischer, aber da könnten wir auch etwas von dem für uns sehr imposannt benannten Ort beeinflusst gewesen sein.

Vor der Abfahrt stellten wir leider fest, dass der eine Vorderreifen des Reisecars beschädigt ist. So mussten wir erstmal eine Werkstatt aufsuchen. Die Dritte war dann auch in der Lage, ein grosses Fahrzeug zu warten. So wurde das Rad ab- und das Neue wieder draufgeschraubt. Nach einigen Komplikationen und gut zwei Stunden später konnte es dann endlich losgehen in Richtung Zellhof.

Kaum im Pfadfinderzentrum in Zellhof angekommen, begann es stark zu regnen. So wurden die Zelte sehr schnell aufgestellt, sodass möglichst alles trocken blieb. Für das Abendbrot war der Backofen etwas zu klein, so gab es in zwei Staffeln Hühnchen aus dem Backofen. Als endlich alle etwas zuessen bekommen hatten, gab es noch einen Nachtisch für alle, und so ging der letzte Abend des Lagers etwas nass zu ende...

Dienstag, 3. August

Der letzte Tag des Auslandlagers begann regnerisch. So wurden die Zelte etwas nasser eingepackt als gewünscht und dann gab es Frühstück. Nun ging es los mit der letzten langen Fahrt in die Schweiz.

Im Gegensatz zur Fahrt von Gestern verlief diese ohne ungewollte Pausen und so konnten wir in der Nähe von Innsbruck zu Mittag essen. Durch den konsequenten Fahrstil unseres Fahrers kamen wir dann sogar etwas früher als geplant in Zürich an. Dort gab es ein herzliches Dankeschön an das OK des Auslandlagers und auch an unseren Fahrer Hans Peter.

Auch an dieser Stelle nochmals ein grosses Dankeschön an alle, die mitgeholfen haben, das Auslandlager zu dem zu machen was es geworden ist. Vielen Dank! Nun wünschen wir allen eine gute Nacht wieder in ihrem eigenen, weichen Bett...

Flamberg > Kroatien

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