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Auslandlager Tanzania 2013

Trailer

Blog

Dienstag, 09. Juli

Nach einer intensiven Woche in Kibaha sind wir so weit: Die Vorbereitungen sind abgeschlossen, es kann los gehen! Wir haben tolle Gastfamilien gefunden, welche sich mit uns zusammen auf die Ankunft der Gruppe freuen. So viel sei schon einmal verraten: Wir werden hier kulinarisch hervorragend verkoestigt!

Die Kontakte zu zwei verschiedenen Waisenheimen in der Umgebung sind geknuepft und die konkreten Projektideen stehen fest. Die Gruppe wird morgen um 8.00 in Dar es Salaam eintreffen und wir werden dann gemeinsam nach Kibaha reisen. Wir freuen uns!

Karibuni sana Kibaha!

Yukon&Iron


Mittwoch, 10. Juli

Mambo ihr Interessierten zuhause!

Nach einer langen Reise mit einem Zwischenstop in Doha (mit angenehmen 40 Grad Celsius) sind wir heute Morgen mit unserer Maschine in Dar Es Salaam gelandet. Nachdem alle buerokratischen Huerden ueberwunden waren empfingen uns Iron, Yukon und Wave zusammen mit drei Begleitern am anderen Ende der Passkontrolle. Mit einem gemieteten Dala-Dala (so werden die lokalen Kleinbusse hier genannt) begaben wir uns in die Richtung von "unserem Dorf" Kibaha Kwa Mathias. Die Einwohner waren sichtlich irritiert als ploetzlich 14 Wusungu's aus dem Kleinbus stiegen.

Gleich darauf wurden die verschiedenen Gruppen zu ihren Gastfamilien gefuehrt und durften eine erste Prise afrikanischer Lebensstil schnuppern. Das Leben hier ist einfach aber gepraegt von einem grossen Improvisationstalent. Nachdem einige ein wohl verdientes Nickerchen genossen stuerzten sich Yukon und Iron in das Abenteuer der afrikanischen Kleiderwaesche. Mit 3 grossen Eimern und viel Handarbeit gelang es schliesslich, die Kleider zu waschen, all dies unter der aufmerksamen Beobachtung von drei Kindern die wohl das erste mal in ihrem Leben 2 weisse Maenner vor einer Huette beim waschen gesehen haben.

Als wir uns spaeter beim verabredeten Treffpunkt besammelten, wurden die ersten Kritiken ueber das eben verspiesene Mittagessen ausgetauscht. Schier unglaublich, was uns die netten Damen auf die Teller zauberten. Es gab das afrikanische Nationalgericht Ugali (eine Art Brei, der mit den Haenden zu einem Klumpen geformt wird) getrocknetes Fleisch, Spinat, Reis, Kartoffeln und Bohnen. Dies notabene alles zubereitet auf einer Feuerstelle die sich in der Kueche befindet.

Gut gestaerkt konnten wir uns also auf den Weg zum ersten Waisenheim machen. Mit einer neuerlichen Dala-Dala Fahrt und auf dem Ruecksitz eines Picki-Picki (ein Motoradtaxi) gelangten wir zu einem Gelaende auf einer kleinen Anhoehe umgeben von Huegeln und Wiesen. Die Leiterin des Waisenheimes fuehrte uns sichtlich geruehrt und dankbar ueber unsere geplanten Projekte durch die Anlage. Sie besteht aus verschiedenen Schlafzimmern die mit mehreren Kajuetenbetter ausgestattet sind, einem Aufenthaltsraum der auch zum Lernen gebraucht wird und den sanitaeren Einrichtungen. Auf dem Gelaende befindet sich auch ein Stall mit ein paar Kuehen und Ziegen und einem abschuessigen staubigen Fussballplatz.

Auch die anwesenden Kinder freuten sich ueber unseren Besuch und unsere Mitbringsel. Wir wurden auch sogleich in Beschlag genommen und gewisse Teilnehmer vertrieben sich den Nachmittag mit ausgedehntem Frisbee- und Fussballspielen. Die Kinder experimentierten mit der Kamera und fotografierten alles was ihnen vor die Linse kam.

Gleichzeitig wurden erste Skizzen zu den anzupackenden Projekten gezeichnet und weitere Ideen angedacht. Ausserdem wurden 350 Steine, 20 Saecke Zement, 20 Saecke Steine, und Armierungseisen auf Lastwagen verladen und zum Waisenheim gekarrt.

Fuer was wir das ganze Material brauchen und wie unsere Projekte aussehen, erfaehrt ihr mit dem morgigen Blogeintrag. Nach einem strengen Tag freuen wir uns nun auf unser wohlverdienten Abendessen und auf einen spannenden morgigen Tag. Eine Gruppe wird das zweite Waisenheim besichtigen waehrend die anderen ihre Projekte vorantreiben.

Gruesse aus Tanzania

AULA 2013

PS: Bilder folgen!

Donnerstag, 11. Juli

Mambo! Msuri sana!

An diesem sonnigen Morgen wurde das ganze Dorf auf sympathische Art und Weise von lokalen Gockeln aus dem Schlaf gefuehrt. Die Zeit variiert hierbei je nach Region zwischen 4 und 9 Uhr. Nach einem ausgiebigen Fruehstueck (Toast und Blueband) trafen wir uns zur Lagebesprechung bei der Homebase (=Internetcafe). Anschliessend begaben wir uns in den Projektgruppen ins Einsatzgebiet. Waehrend die eine Gruppe in ein abgelegeneres Dorf reiste um dort das ansaessige Waisenhaus zu unterstuetzen, kuemmerten sich die uebrigen um die Bauprojekte im nahegelegenen Waisenhaus der Buloma Foundation. Es wurde zusaetzlich zum gestern erworbenen Maurermaterial (Zement und Steine) Holz und Werkzeuge organisiert und vor Ort gebracht. Dann begann auch schon das grosse Bauen. Die zwei Hauptprojekte sind eine gemauerte Kueche und ein neuer Stall fuer Kuehe und Ziegen. Omega und Hacky sorgten zudem dafuer, dass die Kinder eine alte Schaukel wieder benutzen koennen. Einige Dinge fielen hierbei besonders auf. Zum einen haette Wave die Moeglichkeit, falls es mit dem Studium nicht klappen sollte, gross ins Maurerhandwerk einzusteigen, zum andern weiss Ferox endlich, wo seine Grenzen liegen, naemlich tief (nach 10 Minuten: "Ich bin scho wieder chli mueed"). :) Fuer die notwendige Energie sorgten die Gastgeber des Waisenheims, die unsere mitgebrachten Lebensmittel zubereiteten. Neben den handwerklichen Faehigkeiten wurden auch die Pfadileiterkompetenzen auf Herz und Niere geprueft durch die unendlich scheinende Energie der herzerwaermenden Waisenkinder.
Nun freuen wir uns alle auf ein feines chakula cha usiku(=Abendessen) in den Gastfamilien.
Bis morgen mit weiteren News aus dem staubigen aber freundlichen Tanzania
Kwaheri ya kuonana!


Freitag, 12. Juli

Auch die Gruppe, die nicht im Waisenhaus arbeitet, hat heute mit Bauen begonnen. Um 10 Uhr begaben wir uns auf den Weg nach Galagaza, ein abgelegenes Doerfchen mit einer kleinen Schule, in welchem die Wasenkinder bei Famlien zu Hause wohnen. Nachdem wir gestern im Dorf herumgefuehrt worden waren, uns die verschiedenen Projekte naeher angeschaut hatten und anschliessend das Baumaterial besorgt hatten, konnten wir uns heute gleich dem Bauen widmen. Als Hauptprojekt steht die Renovation des alten Huehnerstalls auf unserer to-do-list. Beobachtet von lachenden Kindern und unterstuetzt durch zwei Einheimische begannen wir eine neue Tuer und ein neues Stallgitter einzubauen. Zum Zmittag wurde uns ein Menu mit Zutaten gekocht, die wir am Morgen auf dem Markt gekauft hatten. Zum Essen hier laesst sich sagen, dass es uns voll entspricht: es schmeckt und wird in grossen Mengen aufgetischt. Nach zwei weitern Stunden Arbeit am Nachmittag, machten wir uns um 16:00 Uhr auf den Rueckweg, der wiederum ein Highlight war. Dieser fuehrt naemlich per Pikipiki (Motorrad) auf staubigen Strassen durch den afrikanischen Busch und ist eher halsbrecherisch, sitzen wir doch zu zweit, plus Fahrer, auf einer Maschine.
Heute ging es jedoch nicht direkt nach Kibaha Kwa Matthias: wir machten noch einen Zwischenstopp ein Dorf weiter, trafen die anderen beiden Gruppen und schauten uns einen Fussballmatch zweier lokaler Teams an. Dies hatte nicht nur fuer uns Unterhaltungswert, sondern auch fuer die zahlreichen Zuschauer, da wir als Gruppe von 14 Wuzungu nicht unauffaellig waren.
Die anderen beiden Gruppen im Waisenhaus kamen heute mit ihren Projekten sehr gut voran: der Kuhstall erhielt ein Dach und die Kuechenmauer wurde auf stolze 2 Meter errichtet.
So war auch dieser Tag von Produktivitaet und vielen neuen Eindruecken gepraegt. Jetzt gehts zurueck in die Famlien zum Essen und morgen wieder raus auf den Bau.

Samstag, 13. Juli

Der Hahn kennt in Afrika kein Wochenende, wiedereinmal wurden wir sanft aus dem Schlaf gerissen. Nichtsdestotrotz ging die Arbeit nach einem ausgiebigen Fruehstueck munter weiter. Der Zaun um den Stall wurde fertig gestellt und mit einem Tor versehen. Nun muessen noch einige kleine Arbeiten erledigt werden, beispielsweise der Dachabschluss, Futtertrog und letzte Zaunpfaehle.

Unser Fundi (Handwerker)zimmerte eine Verschalung, um die Kanten bei der Kuechenmauer zu betonieren. Dies brauchte einiges an Geduld, da qualitative Naegel, Werkzeug und Holz eher Mangelware sind. Zudem wurde noch mit dem Bau eines kleinen Wasserturmes begonnen. Der Aushub fuer das Fundament wurde gegraben und mit Beton ausgegossen. Dies alles unter der heissen afrikanischen Sonne.

In Galagaza wurde der Feinschliff am Huehnerstall vorgenommen und Regale fuer die Vorratskammer gezimmert. Der Huehnerstall ist nun fuer die neuen Huehner vorbereitet.

Beide Gruppen schlossen den Tag mit einem intensiven Fussballspiel ab, die einen gemeinsam mit den Kindern aus dem Waisenheim, die anderen gegen ein lokales Fussballteam.

Am Abend werden wir gemeinsam nach Kibaha fahren, um dort die Stadt bei Nacht kennen zu lernen, gemeinsam mit unseren lokalen Freunden Alexi und Mister Jackson.

Lala Salama!

Sonntag, 14. Juli

Waehrend sich die fleissigen Handwerker wieder auf den Weg Richtung Waisenheim machten, begab sich eine Delegation auf die Suche nach einer geeigneten Milchkuh, die in den neuen Stall einziehen darf. Wir besuchten zuerst einen Bauer in der Stadt, der uns allerdings einen voellig ueberissenen Preis vorlegte. Also fuhren wir mit dem PickiPicki ueber sandige Strassen zu einem Masai. Er zeigte uns seinen kleinen Hof und offerierte uns einen Eimer Orangen. Nun ging es ans Geschaeftliche: Seine eigenen Kuehe wollte er uns zwar nicht verkaufen aber er schlug uns vor, zusammen mit ihm auf den lokalen woechentlichen Viehmarkt am Mittwoch zu fahren.

Die Arbeiten beim Waisenhaus nahmen ihren geregelten Gang, der Sturtz wurde betoniert und der Zaun des Stalles gesetzt.
Am Abend wurde die Haelfte der Gruppe in das Anwesen von Alexis Onkel eingeladen. Mit dem Daladala fuhren wir einige Minuten in Richtung Dar es Salaam wo wir uns wiederum auf das PickiPicki setzten und nach einer huegeligen Fahrt bei seinem Haus ankamen. Der Kontrast zwischen Groesse des Hauses und der Funktionalitaet der Einrichtung ueberraschte uns. Stichwort Flatscreen und Kronleuchter aber kein Strom.

Montag, 15. Juli

Wir begannen die Woche mit einem Besuch bei der District Comissionar (Regierungsraetin von Kibaha).
Nach kurzer Wartezeiten wurden wir herzlich empfangen. Sie sprach ihre Dankbarkeit aus und wuenschte uns alles Gute fuer unseren Aufenthalt in Tanzania. Das war es dann auch schon und wir bagaben uns wieder zum Waisenheim.
Nicht alle waren beim Besuch dabei, denn 8 von uns starteten heute Morgen frueh ihren Gruppenausflug nach Morogoro oder Bagamoyo (mehr dazu bei ihrere Rueckkehr).
Im Waisenheim wurde mit eingeschraenkter aber umso eiftriger Abreitskraft weitergebaut. Der Stall wurde abgesehen vom Futtertrog ganz fertiggestellt. Wir liessen den Sturtz der Kueche trocknen, waehrend wir den Wasserturm zu mauern begannen.
Auch heute konnten wir uns nach einem langen Arbeitstag kurz vor einem der ach so schoenen Sonnenuntergaengen auf den Heimweg begeben.

***SPENDENAUFRUF***

Die Staelle fuer die Huehner und Kuehe sind praktisch fertig gestellt, jetzt geht es darum, dass Bewohner in die Staelle einziehen koennen. Unser Projektbudget neigt sich allerdings dem Ende zu, deshalb der Spendenaufruf: Unterstuetyen sie unser Projekt in Galagaza mit 10 Franken und finanzieren sie damit ein Huhn.
Das Projekt sieht folgendermassen aus:

Wir wollen fuer Galagaza 200 Huehner kaufen und das Dorf waehrend 6 Monaten mit Huehnerfutter unterstuetzen. Das kostet pro Huhn knapp 10 Franken. Nach spaetestens 6 Monaten werden die Huehner Eier legen, welche dann verkauft werden koennen. Pro Huhn rechnen wir dann mit einem Profit von ca 40 Rappen pro Huhn und Woche, Bei 200 Huehner also ca 80 Franken pro Woche: Viel Geld fuer Tanzania. Ueberwacht wird das Projekt von einer lokalen NGO, die einen Teil des Profits einziehen wird um sicher zu stellen, dass das Projekt auch laengerfristig funktioniert. Nach den 2 Jahren muessen die Huehner naemlich verkauft werden, da sie dann nicht mehr regelmaessig Eier legen. Dann muss genuegend Geld auf der Seite liegen um die naechste Ladung Huehner zu kaufen und zu fuettern bis diese beginnen Eier zu legen.

Um zu spenden senden sie bitte ein Email mit dem Betrag an aula@flamberg.ch und wir senden ihnen die Kontoangaben zu.

HERZLICHEN DANK

Dienstag, 16. Juli

An dieser Stelle ein kurzer Bericht ueber die Zweitagesreise nach Bagamoyo vom 15. auf den 16. Juli:

Nach einer legeren Fahrt im Dala Dala, kamen wir vormittags an der Kueste Bagamoyos an. Auf der Suche nach einem Ort fuer unsere Zelte, liefen wir dem Strand entlang und wurden auch schon bald fuendig. Nachdem wir zwischen ein paar Bungalos uns eingerichtet hatten, ging es auch schon an den Strand. Dort verbrachten wir dann auch den Rest des Tages, am Sonnen, Baden oder Spazieren.

Am Abend kehrten wir im Zentrum von Bagamoyo ein, wo wir uns auch schon sehr heimisch fuehlten. Nach einem guten Essen tansanianischer Kueche, fuhren wir mit einem Piki Piki wieder zurueck zu unseren Zelten, wo wir trotz wunderschoenen Muhezin Klaengen irgendwann unseren Schlaf fanden.

Nachdem uns dieselben Klaenge auch wieder weckten (ausnahmsweise kein Hahnengeschrei), genossen wir den Sonnenaufgang bei einem morgendlichen Schwumm. Im Verlauf des Vormittages gingen wir unter anderem die erste katholische Kirche Ostafrikas, wie auch das Grab Livingstones besichtigen. Wieder im Zentrum assen wir noch einmal ausgiebig zu Mittag, dann kehrten wir leider auch schon wieder Bagamoyo den Ruecken zu und kehrten zurueck nach St. Matthies zu unseren Gastfamilien.

Alles in allem war der Ausflug ein voller Erfolg, was Morgen auf unserer Reise nach Dar Es Salaam hoffentlich fortgesetzt wird.

Badai,

Fargo, Hacky & Omega

Zu Morogoro:

Zu fuenft (Mikado, Wrigley, Ferox, Basmati, Drake) machten wir uns am Montag fruehmorgens auf den Weg ins Landesinnere nach Morogoro, einer mittelgrossen Stadt nahe des Uluguru-Gebirges. Da das Busfahren in Tanzania ziemlich unberechenbar ist, rechneten wir mit einer beschwerlichen Reise. Zu unserer Ueberraschung klappte aber alles bestens und wir erreichten die Stadt nach knapp 3 Stunden in einem Privatbus. Ohne Fruehstueck gestartet goennten wir uns nach dem Hotelbezug sogleich ein ausgiebiges Fruehstueck mit einer langersehnten Tasse Kaffee (in Tanzania wird fast ausschliesslich Tee getrunken). Am Nachmittag relaxten wir ein wenig und genossen eine Dusche mit fliessendem Wasser im Hotel.

Am Dienstag trafen wir uns um acht Uhr mit unserem Guide, der uns auf eine Wanderung ins Gebirge begleitete. Nach zweieinhalb Stunden erreichten wir eine alte Deutsche Missionars-Siedlung auf gut 1500 Metern. Durch unsere Tempoverschaerfung kurz vor dem Ziel, haengten wir sogar den Guide ab, der sich sehr beeindruckt zeigte: "Oh, you guys are physically fit!" Vor dem alten Guesthouse der Siedlung assen wir unseren Lunch und genossen die Aussicht auf Morogoro und Umgebung.

Mit einem feinen Abendessen und flambiertem Dessert rundeten wir den tollen Ausflug kulinarisch hochstehend ab.

Lala Salaama!

Mittwoch, 17. Juli

Die einzelnen Gruppen trafen sich nach ihren individuellen Ausfluegen in Dar Es Salaam. Im Hotel Holiday wurden die Zimmer bezogen und die nicht sehr ansprechende Stadt erkundet. Im Gegensatz zu Kibaha wird man hier eher abweisend behandelt oder einfach als wandelnde Geldboerse betrachtet. Nach einem ausgiebigen Zmittag machten sich einige auf den Weg ans Meer, zum Coco-Beach. Die Taxifahrt war zaeh, da wir fast im beruechtigten Verkehrschaos von Tanzanias groesster Stadt stecken blieben. Die Beach erwies sich als sehr schoen, die Strandbar jedoch beherbergte das aelteste Gewerbe der Welt und so waren wir bald auch wieder weg. Am Abend genossen wir dann ein bombastisches Dinner bei Ali mit Knoblauch-Nan und vielen leckeren Fleischspiessen.

Eine kleine Gruppe besuchte zudem am Morgen einen Maasai-Markt im Hinterland und besorgte eine Kuh und eine Ziege fuer den neu gebauten Stall. Ein wahrhaftig praegendes Erlebnis, denn viele Maasai hatten noch selten einen Mzungu auf ihrem Viehmarkt erblickt. Ganz nach afrikanischer Art wurde die Ziege dann im Daladala (Bus) nach Kibaha kwa Mathias transportiert...

Donnerstag, 18. Juli

Vom Slipway aus starteten wir fruehmorgens auf die nahegelegene Bongoyo Island. Weisse Sandstraende, tiefblaues Meer und viel Sonne sowie Fisch und Chips war genau das, was wir nach einer anstrengenden Woche als Entspannung brauchten.
Der wunderschoene Sonnenuntergang und ein Singsong am Lagerfeuer rundeten den tollen Ausflug ab.

Bilder sagen mehr als Worte:

Freitag, 19. Juli

Wir verbrachten eine traumhafte Nacht auf der paradiesischen Insel bevor wir unsere Reise zurueck nach Kibaha antraten. Nach einer Fahrt mit der ueblich beschraenkten Beinfreiheit der lokalen DalaDalas erreichten wir schliesslich unser Heimatdorf Kibaha Kwa Matthias.
An Ausruhen war allerdings nicht zu denken, denn heute sollten sich die unzaehligen Fussballspiele am BJFL-Cup, mit dem FC Raemibuehl oder mit Wanderschuhen in Pfadilagern endlich auszahlen: Das AULA2013 Team spielt gegen die lokale Mannschaft aus Galagasa. Eingekleidet in unsere weissen Lager T-Shirts mit dem Elefantenaufdruck fuhren wir mit 7 PickiPickis in Galagasa ein. Nach einem professionellen Einlaufen unter der leitung von Coach Basmati schrien wir ein furchteinfloessendes Flamberg-Ahoi ueber den Platz.
Die erste Halbzeit gestaltete sich recht ausgeglichen, beide Manschaften konnten sich einige Tormoeglichkeiten herausspielen. Diverse Spieler unserer Mannschaft mussten dem "Rasen" der zur Haelfte aus einem Sandkasten bestand, Tribut zollen und sich in der Halbzeit von unserem Teamarzt behandeln lassen. In der zweiten Halbzeit ging es dann ploetzlich ganz schnell: Everest spielte ein Zuckerpass auf unsere Mittelstuermerwalze Basmati und dieser versenkte die Kugel in seiner unnachahmilichen Art mit dem Aussenrist ins Lattenkreuz. Die gegnerische Mannschaft rannte in der Folge in ihrem Stolz verletzt gegen unser Tor an. Doch unser aufmerksames Mittelfeld, die sicher stehende Abwehr und unser Wundergoalie Ferox mochten jeden Versuch zunichte zu machen. 2 mal 30 Minuten waren gespielt, dann pfiff der Schiedsrichter ab. Der Jubel in unseren Reihen kannte keine Grenzen. Nach Handshake und dem obligaten Gruppenfotos konnten wir also stolz unseren Heimweg antreten. Die Nachricht von unserem Sieg verbreitete sich bereits kurz danach via Radiomeldung in ganz Kibaha waehrend wir auf unseren Erfolg anstossen konnten.

Samstag, 20. Juli

Heute stand das Treffen mit den lokalen Pfadis aus Kibaha auf dem Programm. Sie luden uns in ihr Daycamp ein, an welchem ihre neuen Pfadis vereidigt wurden. Auf einem lauschigen Platz inmitten von Baeumen in der naehe von Kibaha wurden wir herzlich mit dem linkshaendigen Pfadigruss empfangen. Danach hatten wir die Moeglichkeit, den 80 anwesenden Pfadis unsere doch etwas unterschiedliche Pfadiwelt vorzustellen. An vier verschiedenen Posten durften wir den Pfadis unser Pfadiwissen wie Morsen, Seilkunde, Singsong und Flamberggeschichte vermitteln. Obwohl viele Englisch verstanden, brauchten wir doch fleissig Haende und Fuesse zum erklaeren. Nach einem staerkenden Pilaw Eintopf versammelten sich alle Pfadigruppen um die gehissten Fahnen, um einen Gruppenwettkampf auszutragen. Es wurde Theater gespielt, getanzt und gesungen, sowie eine flambergische Akrobatikvorstellung mit "Boomtschigaboom" praesentiert. Zum Abschluss des Tages wurden die neuen Pfadis offiziell aufgenommen und erhielten ihre Kravatte in den Tansania-Farben.

Obwohl die militaerische Umgangsform zu Beginn etwas befremdend erschien, war der ganze Tag dennoch ein unvergessliches Erlebnis mit vielen schoenen Momenten. Trotz einiger Unterschiede vereint der Pfadigedanke auch kontinentaluebergreifend junge Menschen!

Much love, much respect!

Basmati, Chrom, Everest und Ferox

Sonntag, 21. Juli

Heute machte sich eine Gruppe (Wave, Everest und Santos) auf nach Bagamoyo, eine zweite Gruppe (Omega, Chrom, Iron, Wrigley und Hacky) nach Lupunga. Die anderen blieben in Kwa Mathias und arbeiteten im Waisenhaus oder gingen mit der Familie in die Kirche. Am Abend hatten wir die Moeglichkeit beim oertlichen Pfadicommissionar Masassa (aka Baer) an seinem Ramadanessen (natuerlich nach Sonnenuntergang) teilzunehmen. Da wir, im Gegensatz zu den anwesenden Muslimen bereits zwei Mahlzeiten hinter uns hatten, waren wir satt wie noch selten. Den Abend beschlossen wir bei einem Bier mit unserem Freund Frankie, einem oertlichen Pfadi.

Montag, 22. Juli

Die Gruppe aus Galagaza machte sich heute auf, um alles fuer den morgigen Huehnereinzug vorzubereiten. Zunaechst ging es per Daladala nach Kibaha, wo wir die Futter- und Wassernaepfe einkauften. Zusaetzlich zu unserem Huehnerprojekt unterstuetzen wir in Galagaza den Aufbau eines Gemuesefeldes und einer Casawabaum-Plantage. Die Dinge (Samen, Duenger, Werkzeuge, etc.), die wir dafuer brauchen, erhielten wir ebenfalls in Kibaha. Auf dem Weg zurueck nach Galagaza kauften wir noch das Huehnerfutter fuer die ersten acht Wochen.
Da der Huehnerstall nun einzugsbereit ist, hatten wir am Nachmittag die Chance die Schule in Galagaza zu besuchen. Klasse fuer Klasse kamen die Kinder in den Genuss einer 10 minuetigen Mundartlektion.
Anschliessend ging es zurueck nach Kwa Mathias auf eine Portion Chips Meiei(Pommes mit Ei ueberbacken).
Nun freuen wir uns auf den morgigen Tag, wenn endlich, dank allen euren Spenden, Leben in den ausgestorbenen Stall kommt! Herzlichen Dank!
Kwaheri Fargo, Drake & Mikado

Ausflug nach Lapunga:
Am Sonntag punkt 11 Uhr trafen wir (Chrom, Iron, Wrigley, Omega und Hacky) uns in unserer Stammbar in Kwa Matthias. Mit unseren schweren Rucksaecken machten wir uns dann auf den Weg mit dem Dala Dala nach Mlandizi und von dort aus mit den Piki Pikis quer durch den Busch nach Lupunga.
Unsere Ankunft erregte einiges Aufsehen und Skepsis unter den Dorfbewohnern. Nachdem die Aufregung sich gelegt hatte, stellten wir zwischen ein paar Lehmhuetten unsere "Plastic Houses" (Zelte) auf. Jede unserer Bewegungen wurde von 30 Paar grossen Kinderaugen verfolgt.
Anschliessend war Wasserholen angesagt. Der Weg zum Tuempel dauerte etwa eine halbe Stunde. Wir fuellten unseren Kessel und trugen ihn traditionsgemaess auf dem Kopf zurueck ins Dorf. Da war die Sonne auch schon untergegangen und bald sassen wir auch schon ums Feuer und assen zu abend.
Am naechsten Morgen gab es Porridge zum Fruehstueck, welches uns fuer den bevorstehenden Tag staerken sollte.
Wir teilten uns in zwei Gruppen auf. Die eine Gruppe begann mit der Planung eines zukuenftigen Klassenzimmers und machte sich dann auf den Weg nach Mlandizi, wo das benoetigte Material gekauft wurde.
Waehrenddessen besuchte die zweite Gruppe die drei Schulen von Lupunga. Unser Erscheinen veraengstigte einige der kleinen Kinder, die noch nie in ihrem Leben zuvor Weisse gesehen hatten. In allen Schulen stellten wir fest, dass es vorwiegend an einfachen Spielsachen und Schreibzeugs fehlte. Deshalb werden wir diese Sachen in den kommenden Tagen auftreiben und nach Lupunga bringen.
Gegen Mittag kehrten wir dann nach Kwa Matthias zurueck.

Gruesse aus Kwa Matthias
Omega, Chrom, Iron, Wrigley & Hacky

Dienstag, 23. Juli

Voller Vorfreude reiste die Galagaza-Gruppe (Wrigley, Drake, Mikado & Fargo) heute morgen auf Mbezi, um die 200 Kueken fuer den Huehnerstall zu kaufen. Nachdem wir vor verschlossenen Tueren standen und noch eine halbe Stunde warten mussten bis der Ladenbesitzer eingetroffen war, mussten wir realisieren, dass es nicht moeglich war heute die Huehner zu kaufen. Die naechste Lieferung sei erst wieder am Donnerstag, wenn wir selber nicht dabei sein koennen, da wir morgen bereits Kwa Mathias Richtung Mikumi Nationalpark verlassen. Somit sind wir angewiesen auf die Hilfe von Mister Langueni, der am Donnerstag die Huehner nach Galagaza in ihre neue Heimat bringen wird. Trotzdem werden wir am heutigen Abend den "Einzug der Huehner" zusammen mit dem Komitee und den Waisenkindern von Galagaza feiern. Die Vorbereitungen fuer ein tolles Festessen fuer 50 Personen in Galagaza laufen bereits auf Hochtouren.
Leider musste uns bereits heute Wrigley verlassen, da dieser aufgrund seiner Arbeit nur zwei Wochen Ferien nehmen konnte.
Kesho
Wrigley, Drake, Mikado & Fargo

Bei Dunkelheit ging es mittels Pikipiki Karawane nach Galagaza raus. Wir wurden feierlich von den Dorfaeltesten empfangen und mit mehreren Dankesreden geehrt. Hungrig stuerzten wir uns zusammen mit den Kindern auf das Festmahl. Anschliessend wurde Drake dazu aufgefordert, mit einer Dorffrau zu tanzen. Wir verabschiedeten uns mit einer Bolognese und cruisten davon Richtung Kwa Matthias.

Mittwoch, 24. Juli

Mit unseren Rucksaecken und Toepfen voller Essen machten wir uns heute am fruehen Morgen mit einem kleinen Daladala auf den Weg in Richtung Morogoro. Von dort aus ging es weiter in den Mikumi National Park. Nach einem kurzen Mittagessen gingen wir mit unserem Daladala auf Safari. Bei einem Wasserloch konnten wir Flusspferde und Krokodile beim Baden beobachten. Im Laufe des Nachmittags gesellten sich auch Touristen- und Gnuherden dazu.
Spannung kam auf, als sich eine Elefantenfamilie in naechster Naehe zu unserem Bus im Teich ein Bad goennte.
Wir setzten unsere Safari fort und begegneten Zebras, Giraffen, Pavianen, Warzenschweinen und Antilopen. Am Abend stellten wir in einem Camp im Park unsere Zelte auf und genossen den Sonnenuntergang. Gemuetlich assen wir einen ausgiebigen Znacht am Lagerfeuer und gingen schlafen. In der Nacht vermischte sich das Schnarchen einiger Leiter (namentlich nicht erwaehnt) mit dem Knurren und Grunzen der Tiere.

Donnerstag, 25. Juli

Noch vor Sonnenaufgang brachen wir unser Camp ab. Waehrend dem Fruechstueck kam ploetzlich Aufregung auf, als ein Loewe einen Steinwurf entfernt an unserem Lagerfeuer vorbeischlich. Mit den ersten Sonnenstrahlen fuhren wir los auf der Jagd nach weiteren Begegnungen mit dem Koenig der Tiere. An unserer Seite hatten wir Simon, ein Freund von uns, der frueher selbst im Mikumi National Park gearbeitet hatte. Bereits nach kurzer Fahrt entdeckte er einen Loewen, welcher sich gerade auf dem Weg zur morgentlichen Dusche am Weiher befand. Wir folgten ihm und genossen diesen seltenen Augenblick gemeinsam mit Simon, der selbst noch nie zuvor einen wilden Loewen aus solcher Naehe betrachten durfte.
Gegen Mittag verliessen wir den Park in Richtung Udzungwa. Wir gelangten immer mehr in bewaldetes Gebiet und erreichten schlussendlich nach einer staubigen Fahrt den Udzungwa National Park. Auf einem Campingplatz verbrachten wir dann unsere letzte Nacht, bevor wir zu unserem Dschungeltrekking aufbrachen.

Freitag, 26. Juli

Nachdem wir unsere Einkaeufe erledigt hatten und die Rucksaecke gepackt waren, durften wir uns nochmals eine Weile gedulden, da unser Daladala in einem glorreichen Verkehrschaos stecken geblieben war. Am Nachmittag trafen wir dann auf unsere beiden abenteuerlichen Ranger und marschierten los auf den Spuren der Elefanten und Leoparden. Eine wilkommene Abkuehlung gab es wenig spaeter in einem traumhaften Rockpool, wo wir uns unter den Wasserfaellen erfrischen konnten.
Nach dem ueblichen Mittagessen aus Toast und Margarine, ging es dann auch schon weiter. Der Ranger gab ein schnelles Tempo vor, um noch im Hellen das Basecamp zu erreichen. Dort angekommen, begaben wir uns auch schon bald zur Ruhe, um am naechsten Tag fit fuer die Besteigung des Gipfels zu sein.

Samstag, 27. Juli

Mit leichten Rucksaecken brachen wir heute zu unserem Ziel auf, dem Mwanihana Gipfel, dem hoechsten der umliegenden Berge. In schnellem Schritt ging es immer hoeher hinauf und wir konnten beim Erklimmen die Aussicht ueber den Dschungel geniessen. Noch bevor die Sonne ihren hoechsten Stand erreicht hatte, schossen wir auch schon das erste Siegerfoto auf dem Gipfel. Wir legten eine kurze Pause ein, bevor wir den Abstieg antraten. Da wir so schnell wieder zurueck im Basecamp waren, konnten wir uns nach einer Abkuehlung im Bergbach auf die Lichtung legen und die Sonne in vollen Zuegen geniessen. So verging ein gemuetlicher Nachmittag und wir assen frueh zu Abend.

Sonntag, 28. Juli

Diesen Morgen hiess es einmal mehr Zelte abbrechen und zusammenraeumen, denn uns stand noch die ganze Heimreise nach Kwa Mathias bevor. Den Dschungel liessen wir bald hinter uns (natuerlich nicht ohne uns noch einmal im selben Rockpool vom Freitag abzukuehlen) und ein klitzekleines Daladala sollte uns bis nach Mikumi bringen. Unterwegs hatte unser Gefaehrt jedoch mitten im Busch eine Reifenpanne. Gluecklicherweise hatte unser allzeit bereiter Fahrer an alles gedacht und einen Ersatzreifen mitgenommen. Dieser hatte allerdings keine Luft drin und musste zuerst in der naechsten Ortschaft (welche spasseshalber Mikumi selbst war) aufgepumpt werden. Folglich organisierten wir ein neues Daladala, mit dem wir bis nach Morogoro gelangten.
Ein letztes Daladala brachte uns dann endlich zurueck nach Kwa Mathias, wo wir muede und erschoepft zu unseren Gastfamilien heimkehrten.
Badai
Text: Omega und Hacky
Bilder: Santos

Montag, 29.07.

Wir besuchten heute zum letzten Mal Galagaza. Am vergangenem Donnerstag sind die Kueken im frisch renovierten Stall eingezogen. In den ersten Wochen brauchen sie erst einen kleinen Teil des Stalls, in welchem sie momentan freudig herumrennen. Erfreut konnten wir feststellen, dass es den Kueken an nichts fehlt und sich die Bewohner von Galagaza bestens um sie kuemmern. So wurde beim Stalleingang extra ein Wasserbecken zementiert, in dem wir uns vor dem Betreten des Stalles die Fuesse und Haende waschen mussten, um die Hygiene im Stall zu bewahren.
Wir haben die Zeit in Galagaza sehr genossen und sind gluecklich, dass wir den Waisenkinder ein wenig helfen konnten.

Fargo, Drake und Mikado

Zur gleichen Zeit laufen die Vorbereitungen fuer die Abschlussparty im Waisenhaus auf Hochtouren. Fuer Musik und Essen ist gesorgt. Alle Gastfamilien und saemtliche einheimische Freunde und Helfer koennen sich auf einen tollen Abend freuen.

Wie erwaehnt stieg am Abend die grosse Abschluss-Sause im Buloma-Waisenhaus. Den ganzen Tag ueber wurde im grossen Stil Essen eingekauft, welches dann am Nachmittag von einem Grossaufgebot tansanischer Mamas zubereitet wurde. Waren wir zu Beginn noch etwas skeptisch, ob das geplante Festmahl fuer gut 100 Personen auch rechtzeitig aufgetischt wuerde, stellten wir bald fest, dass die Kuechenmannschaft bestens organisiert war und uns ein einmaliges Abschiedsessen hinzauberte. Bevor sich jedoch alle am Buffet sattassen, stand noch der offizielle Teil auf dem Programm: Das OK bedankte sich in einer Rede bei allen Beteiligten und im Anschluss sprach Mama Buloma uns ihre Dankbarkeit aus.

Nach dem vorzueglichen Essen sassen wir alle noch mit den Waisenkindern, unseren tansanischen Freunden und den Gastfamilien zusammen und warteten auf die angekuendigte Live-Musik. Die organisierte traditionelle Band kam jedoch einfach nicht und so loeste sich der Abend langsam auf. Als die meisten Gastfamilien schon weg waren erklangen jedoch ploetzlich Trommellaute aus dem Busch und die Gruppe erfreute uns doch noch mit ihren afrikanischen Lauten. Diese waren dermassen mitreissend, dass der Fussballplatz zum Tanzparkett wurde und wir Wuzungus inmitten unserer afrikanischen Freunde ausgelassen das Tanzbein schwangen.

Um 23:00 Uhr war dann jedoch ganz Schluss und wir verabschiedeten uns ein letztes Mal vom Waisenhaus und den Kindern und begaben uns zurueck nach Kwa Mattias. Den Abend liessen wir in unserer Stammbar bei Mr. James ausklingen.

Dienstag, 30. Juli

Es scheint unglaublich, ist aber wahr: heute nehmen wir nach drei unvergesslichen Wochen Abschied von Tanzania. Wir haben unsere Zeit hier sehr genossen und unzaehlige neue Eindruecke gesammelt. Freunde und Verwandte in der Schweiz koennen sich auf zahlreiche Geschichten freuen.

Die Rucksaecke sind mittlerweile gepackt und nachdem sich einige noch mit Souvenirs wie Masai-Tuechern und Bongo-Flavour-CDs eingedeckt haben, gehen wir jetzt alle zusammen ein letztes Mail Chips Maiei essen und starken uns fuer die Rueckreise.
Unser Flieger hebt um 18:20 Uhr in Dar es Salaam ab und bringt uns mit einem Zwischenstopp in Doha zurueck ins heimische Zuerich, wo wir morgen Mittwoch um 07:20 Uhr landen. Wir freuen uns auf euch alle zu Hause und sagen "Kwaheri Tanzania"; es war grossartig!!! Einen letzten Blog-Eintrag wirds nach unserer Ankunft in der Schweiz geben.

Nicht mit uns mitfliegen werden Iron und Yukon, die noch zwei weitere Wochen in Tanzania verbringen werden.

Mittwoch, 31. Juli

Nachdem wir am Dienstag auch noch die letzte halsbrecherische Daladala-Fahrt zum Flughafen in Dar es Salaam heil ueberstanden hatten, bestiegen wir auch schon bald den Flieger zurueck in die Heimat. Die Reise verlief problemlos und wir genossen den Komfort der Quatar-Airways, insbesondere die Toilette mit Spuelung und das Essen (keine Bohnen, kein Reis).

Am Mittwochmorgen um 07:10 Uhr war es dann soweit und wir landeten in Zuerich. Wir waren also zurueck nach 3 unvergesslichen Wochen in Afrika! Die Vorfreude auf eine richtige Dusche und ein Schweizer Zmorgen war gross und so begaben sich alle bald nach Hause.

All zu lange waren wir jedoch nicht getrennt:
Wir trafen uns am Abend im Zuercher Niederdoerfli auf ein gemeinsames Cordon-Bleu-Essen und liessen danach das Auslandlager 2013 bei einem Glace an der Limmat endgueltig ausklingen.

Die drei Wochen in Tanzania waren fuer alle Teilnehmer ein unvergessliches Erlebnis; es ist anzunehmen, dass sie ihren Enkelkindern noch davon erzaehlen werden. Wir hatten die Moeglichkeit in eine voellig andere Welt einzutauchen und konnten unseren Horizont mit unzaehligen neuen Eindruecken erweitern.

An dieser Stelle moechten wir uns ganz herzlich beim OK bedanken. Iron, Yukon und Chrom, ihr habt ein geniales Lager auf die Beine gestellt! Wir haben es in vollsten Zuegen genossen. Merci vielmal!!!

Der Blog ist nun auch abgeschlossen.Vielen Dank fuer's Lesen!

Abschliessend wuenschen wir den zurueckgebliebenen Iron und Yukon noch eine tolle restliche Zeit in Tanzania. Geniesst es und bis bald in der Schweiz!

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