Um 4.00 Uhr holten uns die süssen Klänge unserer Wecker aus den Schlafsäcken – und auch einen Teil der übrigen Camper auf dem Zeltplatz. Im Eiltempo brachen wir unsere Zelte ab und verstauten alles im Car.

Wasserdicht eingekleidet machten wir uns rund eine Stunde später an den Aufstieg desjenigen Berges, der Kinlochleven vom berühmten Glencoe trennt. Es dauerte rund zwei Stunden, bis wir den Grat des Berges erreichten. Und als ob dies so geplant gewesen wäre, riss genau zu diesem Zeitpunkt die Wolkendecke auf und die Sonne verlieh den sich unter uns ausstreckenden Tälern ein episches Aussehen.

Der Abstieg ins Glencoe hinunter führte uns über den Devil’s Staircase. Dieser Pfad hatte seinen Namen aus der Zeit, als der Blackwater Dam gebaut wurde. Damals besuchten viele der Arbeiter am Abend das Kingshouse Pub in Glencoe. Einige Pints später auf dem Rückweg nach Kinlochleven kam es in der Dunkelheit dann häufig zu Unfällen auf dem schwierig begehbaren Pfad.

Wir dagegen meisterten auch diesen Teil der Wanderung und erreichten das aus Filmen wie Skyfall bekannte Tal, wo wir von Hampe abgeholt wurden.

Unser Mittagessen nahmen wir beim Falkirk Wheel ein. Diese moderne Sehenswürdigkeit in der Nähe von Glasgow ist mit Sicherheit eine der eindrücklicheren Methoden, um ein Schiff von einem höher gelegenen in einen tiefer gelegenen Kanal zu transportieren.

Am Nachmittag kam dann endlich Edinburgh in Sicht. In unserem Hostel mitten in der Altstadt richteten wir uns für drei Nächte ein, ehe wir auf Erkundungstour gingen.

DSC_1136 DSC_1144 DSC_0369 DSC_0378